Erstmals seit
seiner Gründung gab der Verein art-trogen jungen Kunstschaffenden die
Möglichkeit, experimentelle Kunst professionell auszustellen. Die Besucher
erwartete eine farbenfrohe Ausstellung mit spannenden und überraschenden
Elementen.
Karin
Aeschlimann ist in Trogen aufgewachsen und hat an der Kantonsschule Trogen ihre
Matura im Typus Moderne Sprachen abgeschlossen. Seit 2008 lebt sie in Basel und
absolviert den Master of fine Arts. Ihr Studium finanziert sie sich als
Assistentin der renommierten Tony Wuethrich Galerie in Basel.
„Ich denke die Arbeit poetisch und von
Bildsprache und Sprachbildern sprechend. Sie hat einen persönlichen uns
assoziativen Charakter. Sie bebildert und erweitert. Erinnert, erfindet und
erzählt. Die Bilder sprechen von einer Sehnsucht nach Raum“ *Zitat Künstlerin
Karin
Aeschlimanns Schaffen ist vielfältig. Es reicht von der Malerei über
Zeichnungen, Texte, Collagen bis hin zu ganzen Installationen. Ihre Arbeit ist
geprägt durch die verschiedensten Einflüsse im Rahmen ihres Studiums. Sie
experimentiert, interpretiert, kommentiert, immer auf der Suche nach dem Wieso
und Warum in den Werken ihrer Vorbilder. Meist arbeitet sie drei bis vier
Monate an einem Thema und wählt daraus die Höhepunkte. Sie versucht sich an
unmöglichen Perspektiven und spielt mit den Stilleben.
In der Galerie am
Landsgemeindeplatz zeigte Karin Aeschlimann Arbeiten ihres aktuellen Schaffens.
Farbenfrohe Acryl/Gouache- und Ölbilder, voller Spannung und Kontraste.
Begleitend
zeigte Alexander Sascha Wolff Ölbilder in der neuen Kunstrichtung „expressive
Metaphorik“. Er ist 1977 in Berlin geboren. Hier hat er angefangen, seine Fantasiewelt
zu bauen und zu leben. Kochen und Schauspielern gehören neben der Malerei zu
seinen Talenten, und das seit seiner Kindheit. Aus Wenig macht er Viel und mimt
seine Umwelt, Menschen und Berufsstände. Daraus entwickelt sich ein grosses
Interesse an Soziologie und Politik. Über die Jahre macht er sich ein genaues
Bild von den sozialen Zuständen.