Home
nächste Ausstellungen
Kontakt
Wir über uns
Presse
Archiv
Integrative Arbeiten
Zwischenräume
Vaclav Elias, Rita Schumann, Hanspeter Marschner
Monika Heim Klement
Monia Walter Künzler-Daniel Kaltenrieder
Die unerträgliche Leichtigkeit
Verena Broger und Oliver Felix
Spiegel der Seele
Brauchtum
Verpackungs - art
Christina Waidelich - Nestgefühl
Werner Meier und Sylvia Geel
Harmonien: Filz-Portraits-Bilder
Schubladendenken
Marie-France Bötschi-Margier: L'eau, la terre et le feu
Alpstein und Säntis
Bethli und Tanja Stephani
art 66 - Ingrid Koss Staffa
Malklasse der Kunstschule Liechtenstein
Stéphane Schweizer
Geschenk-art
Leo Sutter - Natalia Kaya-Zwissler
Karin Aeschlimann _ Alexander Sascha Wolff: Grund
Frauenpowe-Powerfrauen stellen aus
Kuh-art Sammelausstellung
Heinz Zellweger-Skulpturen und Reliefs
allerlEi HühnerEien
Mark Staff Brandl - Prelude
Werner Meier - Silvesterchlausen
engelhaftes Trogen
Momente der Stille: Ch.Fitze
Eröffnungsausstellung
     
 



Ars angelica Trogensis - engelhaftes Trogen
21. November 2008 bis 3. Januar 2009

In einer Sammelausstellung präsentierten Susanne Romer Engel aus Glas, Alice Krüsi Engel aus Gips, Reto Kern Engel aus Metall und Holz/Metall, Conny Engler Engel aus Beton. Rita Schumann zeigte engelhafte Arbeiten auf handgeschöpftem Papier von Heini Schneider. Hans Aeschlimann ergänzte das engelhafte Trogen mit winterlichen Aufnahmen aus der Region.


Rita Schumann
Schrift auf Bütten

Rita Schumann, Schrift auf Bütten
Rita Schumann wohnt seit 18 Jahren in Trogen. Sie spielt mit Worten und engelhaften Sprüchen. Präsentiert werden diese auf geschöpftem Papier aus der Zeittafel von Heini Schneider. Die grossformatigen Werke sind ebenso besinnlich wie dekorativ.

Rita Schumann absolvierte den Vorkurs für Gestaltung in St.Gallen und machte eine Lehre als Schriftenmalerin. Sie arbeitete im erlernten Beruf und spezialisierte sich auf Restaurationen. Als Familienfrau mit drei Kindern fand sie immer wieder Zeit für ihre vielseitigen Interessen. Seit 2005 führt sie zusammen mit Susann Romer eine Werkstatt im Café Ruckstuhl Trogen. Sie beschäftigt sich weiterhin mit Schriften, arbeitet mit Blattgold, Glas und kreiert Schmuckstücke.


Susanne Romer
Glasengel

Susann Romer, Glasarbeiten
Susann Romer wohnt seit 1989 in Trogen. Sie besuchte den Vorkurs an der Kunstgewerbeschule in St.Gallen und absolvierte anschliessend eine Lehre als Glasmalerin, mit dem Schwerpunkt Sakrale Kunst.

Als Familienfrau mit zwei Kindern führt sie seit 2005 zusammen mit Rita Schumann eine Werkstatt im Café Ruckstuhl in Trogen. Susann Romer arbeitet hauptsächlich mit Glas und Papier.


Alice Krüsi
Gipsengel

Alice Krüsi, Gipsarbeiten
Vor ungefähr zehn Jahren suchte Alice Krüsi nach einer kreativen, nicht alltäglichen Beschäftigung. Eines Tages entdeckte sie Gipsbandagen. Sie fing an, aus ihnen die verschiedensten Formen zu gestalten. Seitdem probiert und entwickelt sie immer wieder Neues. Das Gipsen ist für sie Therapie und regt ihre Fantasie an. Wenn andere Menschen Gefallen an ihren Figuren finden, freut sie sich. Dies gibt ihr neue Motivation.

Dach der Weisheit von Pablo Picasso:
Die Kunst wäscht den Staub des Alltag von der Seele


Hans Aeschlimann
Fotografien

Hans Aeschlimann, Fotografien
Hans Aeschlimann hält die vierte Jahreszeit mit seiner Kamera fest. Seine winterlichen Aufnahmen bilden einen willkommenen Kontrast zu den vielen Engeln und vervollständigen die Ausstellung. Der Trogener arbeitet mit einer manuell einstellbaren Spiegelreflex Kamera ohne Autofocus mit Canon FD Objektiven auf Diafilm.

Die gezeigten Bilder wurden allesamt in Trogen und Umgebung aufgenommen. Die poetischen Lichtstimmungen, eingefangenen frühmorgens oder abends bei Sonnenuntergang, prägen die Aufnahmen. Angesichts der schwierigen Lichtverhältnisse war die Kamera meist auf dem Stativ verankert.

Der weitgereiste und vielseitig interessierte Hans Aeschlimann baute im Laufe der Jahre eine umfangreiche Diasammlung mit den Themen Natur und Landschaft auf. Während zahlreicher Wanderungen auf die Hohe Buche und in den Alpstein sind Bilder entstanden, welche die besonderen Stimmungen der Appenzeller Lanschaft festhalten. Einmalige Momentaufnahmen von zauberhafter Ausstrahlung entstanden.


Heini Schneider, Zeittafel
Heini Schneider lebt und arbeitet ausserhalb des Dorfes Trogen. Er betreibt unter dem Namen "Zeittafel" eine der wenigen verbliebenen Papiermachereien in der Schweiz. Mit vel Liebe und Engagement stellt er handgeschöpftes Papier aus reiner Baumwolle kommerziell her.

Sein Papier bildet die Basis für die kunstvollen Wortspielereien von Rita Schumann. Liebhaber von nach alter Handwerkskunst hergestellten Weihnachtskarten finden in der Ausstellung ein kleines aber feines Sortiment von Schneider-Karten aus dem Sortiment der Zeittafel oder durch Rita Schumann veredelt.


Conny Engler
Betonobjekte

Conny Engler, Skulpturen aus Beton
Conny Engler versteht es auf unnachahmliche Art in ihren Skulpturen Beton und Blech zu verschmelzen. Beide, eher nüchterne und "kalte" Materialien, bilden in ihrer Gesamtheit ein harmonisches Ganzes.

Die in Freidorf wohnhafte Familienfrau experimentiert seit acht Jahren mit Beton und ist immer wieder fasziniert von den fast unbeschränkten Möglichkeiten.


Reto Kern
Holz-Metallengel

Reto Kern, Skulpturen aus Holz und Metall
Reto Kern versteht es meisterhaft, die beiden unterschiedlichen Materialien harmonisch zu vereinen. Seine Skulpturen wirken trotz der Grösse filigran und strahlen Ruhe und Gelassenheit aus.

Dem Besuch der Kunstgewerbeschule St.Gallen liess der 1958 in St.Gallen geborene Reto Kern eine Ausbildung zum Dekorationsgestalter und, als Mitarbeiter von Urban Stoob, zum Lithografen in der Erker-Galerie folgen; in beiden Berufen hat er sich heute freischaffend etabliert. Ausgangspunkt der plastischen Arbeiten ist stets die menschliche Figur. In weichen, stark abstrahierten und gelängten Formen erscheint sie in den Skulpturen aus "gebranntem" Pappelhiolz, in denen die Holzstruktur durch die mattschwarzen, angesengten Oberflächen immer noch sicht- und spürbar bleibt. Weniger abstrahiert wirken die Figuren aus geölten dicken Stahlplatten, doch kommt hier ein ausgeprägt dekoratives Element hinzu: die aus stängelartigen, langen Beinen sich herauswindenen Körper mutieren nicht selten in ornamentale Muster. Der Wechsel von polierten und rau belassenen schwarzen Oberflächen rückt die stählernen Gestalten in die Nähe von Designobjekten.