Esther Petrillo (Appenzeller Tradition neu interpretiert)
Appenzeller Tradition neu interpretiert
Esther
Petrillo
Aufgewachsen
in Urnäsch, besuchte 1963 die Kunstgewerbeschule in St. Gallen und liess sich
als Druckentwerferin ausbilden. Bald fing sie an sich in der Anwendung verschiedenster
Maltechniken, vorwiegend in Acryl und Aquarell weiterzubilden. Seit 1988
arbeitet sie in ihrem eigenen Atelier für Design. Malen ist für Esther Petrillo Freudentaumel, ist
kreatives Schaffen, Ringen um Inhalt und Form. Malen ist das Erspüren innerer
Bildwelten, ein sensibles Reagieren auf Erlebtes, Gefühltes, Gesehenes. Malen
ist mit dem Pinsel über das Bild tanzen, kraftvoll und zart zugleich. Malen ist
Meditation.
Ausgangspunkt ist oft die
Natur, der Mensch, eine Erinnerung.
Esther Petrillo zeigt unter
anderem farbenfrohe und ausdrucksstarke Acrylbilder vom Brauch des
Silvesterchlausens.
Recyclingkunst
Susi Uebersax
Seit vielen Jahren lebt Susi
Uebersax in Wildhaus. Sie hat ihre künstlerische Tätigkeit eigentlich per
Zufall entdeckt. Bei einer Blechstanzerei im Tessin fand sie verschiedene
Abfälle aus Messing und Blech und der Funke mit Recyclingmaterial zu arbeiten hat
gezündet. Es entstanden die ersten fantasievollen Collagen.
In der Tat sind die meisten
Motive ihrer Collagen Tierfiguren, keineswegs abstrakt, wie man dies aufgrund
der generell doch als modern eingestuften und noch jungen Recyclingkunst
vermuten könnte. Es sind Bilder, die leben! Vieh auf dem Weg zur oder von der
Alp, Kampfhähne, die aufeinander losgehen, usw. Erst beim näheren Betrachten
tritt das erstaunliche "Innenleben" der Kühe, Esel, Güggel, Katzen
und anderem Getier zutage. Ihr bevorzugtes Material sind Zifferblätter von Armbanduhren,
Münzen, Abzeichen, Bestandteile aus Schreibmaschinen etc. Daraus kreiert sie mit
viel Liebe zum Detail und unerschöpflicher Fantasie kleine Kunstwerke.